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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Tue, 16 Jun 2026 20:48:52 +0200</pubDate><lastBuildDate>Tue, 16 Jun 2026 20:48:52 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://pg-st-martin-miltenberg-buergstadt.de/glaube-und-leben/vereine-gruppen/bruderschaften/sebastianus-bruderschaft/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-61004</guid><pubDate>Mon, 22 Jan 2024 14:57:00 +0100</pubDate><title>Sebastianus Bruderschaft 2024</title><link>https://pg-st-martin-miltenberg-buergstadt.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/sebastianus-bruderschaft-2024/</link><description>Christ-Sein ist keine Nebensache</description><content:encoded><![CDATA[<p>Bürgstadt: Am Sonntag, 21.01.24 feierte die Pfarrei Sankt Margareta das „altehrwürdige Sebastianusfest“. Pfarrer Christian Stadtmüller aus Großheubach begrüßte dazu die Mitglieder der Sebastianusbruderschaft und alle die in diesem Jahr aufgenommen werden. Als „altehrwürdig“ bezeichnete er das Fest in zweierlei Hinsicht: einerseits wegen des Alters der Bruderschaft in Bürgstadt, aber insbesondere des großen Heiligen wegen, in dem die Mitglieder eine starke Identifikationsfigur haben, einen Mann, der für viele ein Symbol, ein Vorbild ist.</p><p>In seiner Predigt spannte der Festzelebrant den Bogen von Bamberg über Rom nach Bürgstadt.</p><p>In Bamberg, wo er zur Schule ging, wurde der Hl. Sebastian auch sehr verehrt, in einer Oktav mit täglichen Andachten und einer großen Prozession zum Abschluss, die viele zum Anlass nahmen, noch einmal die Fenster zu öffnen, damit der Weihnachtsbaum noch einmal den Segen des Hl Sebastian bekommt, bzw. vom Allerheiligsten, das mit getragen wurde.</p><p>Während des Studiums erlebte Pfr. Stadtmüller am Sebastianustag in der Basilika San Sebastiano in Rom ein Konzert des italienischen Polizeiorchesters, denn der Hl. Sebastian ist der Schutzpatron der italienischen Polizei. Er wertete das als tiefen Beweis, dass der Hl Sebastian für die Menschen eine Rolle spielt und dass er an Attraktivität und Aktualität für die Menschen nichts verloren hat.</p><p>So auch in Bürgstadt, wo wir die Erinnerung an den Hl. Sebastian wach halten und für das eigene geistige Leben, für unseren Glauben, für unser Leben mit Gott, fruchtbar machen sollen. Denn es soll nicht nur eine Erinnerung sein an ganz tolle Zeiten, „wie die Väter schon getan“, sondern es soll für uns im Hier und Jetzt etwas zu tun haben.</p><p>Was hat Sebastian dazu befähigt, Zeugnis abzulegen und dafür zu sterben? Im Evangelium war es zu hören und auch in der Begrüßung setzte Pfr. Stadtmüller schon einen Hinweis darauf: Das Zentrum der Heiligenverehrung ist Jesus Christus, der die Heiligen zur Nachfolge berufen hat und ihnen Kraft gegeben hat, ihren Glauben vor der Welt und den Menschen zu bekennen. Jesus verlangt ein Zeugnis, ein Bekenntnis von denen, die zu ihm gehören.</p><p>Die Situation der Bedrängnis begleitet die Christen von Anbeginn, vom Kreuz bis heute ist es nicht einfach, Christ zu sein. Es ist eine gewisse Radikalität des Glaubens, mit der wir im Evangelium konfrontiert werden, auch der Hl. Sebastian hörte diese Worte schon: Wer mich vor den Menschen bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater bekennen, wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich verleugnen.</p><p>Deshalb ist Christsein keine Nebensache, es ist evident wichtig für unser ganzes Menschsein. Durch sein radikales Handeln ist der Hl. Sebastian ein Vorbild dafür geworden, in einer säkularisierten Welt, in der der Glaube angegriffen wird, den christlichen Glauben zu bekennen. Glaube ist keine Privatsache, Glaube ist eine öffentliche Sache, das macht der Hl Sebastian deutlich.</p><p>Der christliche Glaube ist nicht von gestern, das Evangelium ist nicht überholt, das Wort Gottes ist lebendig zu allen Zeiten, das beweist der Hl. Sebastian, der Soldat war. Soldat sein, verteidigen, kämpfen, das ist aktueller als es vor 20 oder 30 Jahren war, der Krieg ist nicht weit weg von uns. Wollen wir beten und hoffen, dass unsere Kinder und Kindeskinder in Frieden aufwachsen dürfen. Auch dass der Hl. Sebastian verfolgt wurde, ist aktuell, denn die Christenverfolgung ist in vollem Gang auch in der heutigen Zeit werden Menschen nur deshalb umgebracht, weil sie Christen sind.</p><p>Alles was wir heute rund um den Hl. Sebastian feiern, ist aktuell. Das Leben des Hl. Sebastian dürfen wir zum Vorbild nehmen, ihn als Patron sehen, als jemanden, zu dem Jesus Christus sich bekannt hat und der bei Gott Fürsprecher für uns ist, wenn wir um Mut und Tapferkeit, Ausdauer und Kraft zum Bekenntnis bitten.</p><p>Mit Pfarrer Stadtmüller zelebrierten Diakon Florian Grimm und Diakon Friedhelm Bundschuh den Gottesdienst.</p><p><strong>15 neue Mitglieder für die Sebastianus-Bruderschaft in Bürgstadt</strong><a href="https://pg-st-martin-miltenberg-buergstadt.de/../../images/Bilder/Vereine_und_Gruppen/Bruderschaft_Sankt_Sebastian/2024/Sebastiani_2024_01_22_03.jpg"><img alt="" width="452" data-alt="Sebastiani 2023 01 23 05" src="../../images/Bilder/Vereine_und_Gruppen/Bruderschaft_Sankt_Sebastian/2024/Sebastiani_2024_01_22_03.jpg" /></a>Eingerahmt von den Minstranten, Brudermeister Michael Schmitt und Diakon Friedhelm Bundschuh (links), der mit Pfr. Kölbel den Gottesdienst zelebrierte: (jeweils von links:) 1. Reihe: Johannes Bachmann, Ulrich Wimmer, Frnziska Stolz, Clara Weiß, Lena Hofmann, Ella Kling, Anna-Lena Bundschuh 2. Reihe: Samuel Mayer-Bothling, Lisa Fürst, Kaylee Mirtschov 3. Reihe: Silke Demel, Gabriele Wimmer, Emma-Marie Eck hinten: Michael Bundschuh, Christina Bundschuh.</p><p>10 Jugendliche und 5 Erwachsene wurden von Brudermeister Michael Schmitt und Präses Pfarrer Jan Kölbel im Gottesdienst am „Brudermontag“, den 22.01. neu aufgenommen. Am Ende des Gottesdienstes erhielten die neuen Mitglieder den Einzelsegen mit der Sebastianus-Reliquie. Pfarrer Kölbel stellte eine Heilige in den Mittelpunkt seiner Ansprache, deren Gedenktag auf diesen Tag fällt und die einen besonderen Bezug zum Hl. Sebastian hat: die Heilige Irene von Rom. In Bürgstadt ist die Hl. Irene in der alten Pfarrkirche am Sebastianusaltar dargestellt, was recht selten ist. Es ist nicht viel über sie bekannt und sie gerät oft in Vergessenheit. Sie war eine christliche Witwe und auch ihr Mann ist in der Christenverfolgung als Märtyrer gestorben. Nach der Legende hat sie den von den Pfeilen schwer verletzten Sebastian zu sich nach Hause gebracht und gesund gepflegt. Dabei hat sie sich selber auch in Gefahr gebracht. Wie es mit ihr weiterging ist nicht bekannt, jedenfalls erlitt sie kein Martyrium, sie wird verehrt als Frau, die unter großen Opfern und Gefahren einen anderen gepflegt hat und ihm Liebe erwiesen hat. Deshalb ist sie auch eine der zahlreichen Schutzpatrone der Krankenpfleger und Krankenpflegerinnen.&nbsp;<em>Pfarrer Kölbel erinnerte in dem Zusammenhang an die Situation dieser Berufsgruppe, die sicher auch berechtigte Forderung nach gerechterer Bezahlung und besseren Arbeitszeiten stellen könnte. Nicht auszudenken, welche Folgen es hätte, wenn sie ebenso wie die Lokführer derzeit für 6 Tage streiken würde.</em></p><p>Ihre Arbeit ist unglaublich wichtig für die menschliche Gesellschaft, sie fordert unglaublich viel Kraft, viel Liebe und Hingabe und wird oft so wenig gesehen. Die Zeit braucht Menschen wie den Hl. Sebastian, die mutig zu ihrer Überzeugung stehen und sich nicht verbiegen lassen. Sie braucht aber auch Menschen wie Irene, die mutig da ihren Dienst leisten, wo sie gebraucht werden.</p><p>Wenn wir wie jedes Jahr den Hl Sebastian feiern wollen wir deshalb in diesem Jahr besonders an die Hl. Irene denken und an all das, wofür sie steht, für die selbstlose Liebe, für die Sorge für die Kranken und Schwachen. Auch die Bruderschaft hat sich ja mit dem Sozialfonds dieses Anliegen auf ihre Fahnen geschrieben.</p><p>Davon berichtete auch der Schatzmeister des Sozialfonds, Willibald Schmalbach in der Bruderversammlung im Pfarrsaal, die sich an den Gottesdienst anschloss.&nbsp;</p><p>Nach einem kurzen Vortrag von Pfarrer Kölbel über die Ergebnisse der Kategorisierung der Gotteshäuser in unserer Pfarreiengemeinschaft und des pastoralen Raums war noch genügend Zeit für angeregte Unterhaltung bei Bruderbrezeln und dem einen oder anderen Glas Wein.</p><p>Einen besonderen Dank an dieser Stelle auch wieder an die Feuerwehr, die jedes Jahr die Statue des Hl. Sebastian beim Umgang in der Kirche trägt und an die zahlreichen Ministranten bei den Gottesdiensten.</p>]]></content:encoded><category>PG St. Martin Miltenberg-Bürgstadt (nicht löschen!)</category><category>Sebastianus-Bruderschaft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61005</guid><pubDate>Mon, 23 Jan 2023 15:21:00 +0100</pubDate><title>Sebastianus Bruderschaft 2023</title><link>https://pg-st-martin-miltenberg-buergstadt.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/sebastianus-bruderschaft-2023/</link><description>Staat ohne Gott – Wollen wir das wirklich?</description><content:encoded><![CDATA[<p>Domkapitular Clemens Bieber setzte sich in seiner Predigt am Hochfest des Hl. Sebastian in St. Margareta Bürgstadt mit dem Titel des Buches von Horst Dreier auseinander.</p><p>Dreier, ehemaliger Professor für Rechtsphilosophie an der Uni Würzburg, vertrete die These, dass in einigen skandinavischen Ländern ebenso wie in den neuen Bundesländern der Anteil an religiös gebundenen Menschen extrem niedrig sei, dennoch sei dort keine Anarchie ausgebrochen. Er verweise auf die Freiheit der Religions- und Weltanschauung und sei überzeugt, dass eine tragfähige Moral auch ohne Transzendenz auskomme, zitierte Bieber den Juristen.</p><p>Dieser Entwicklung, die Dreier beschreibt, dass es immer weniger Christen in Deutschland gibt, stellte Bieber die Zeit, in der die Bruderschaft entstand, gegenüber: Auch damals standen die Kirche und ihre Glaubensverkündigung in starker Kritik. Religiöse Volksbewegungen entstanden, bei aller Kritik am Papst gab es ein zunehmendes Interesse am Glauben und der Glaubensbotschaft. In Zeiten großer Verunsicherung und Gefahren durch Pest und Seuchen erwiesen sich die Bruderschaften vor allem auch als sehr konkrete Helfer in der Pflege von Alten und Kranken sowie in weiteren sozialen Problemen.</p><p>Das Fest der Bruderschaft bedeute also nicht, Vergangenheit zu feiern, sondern mitten in den aktuellen Herausforderungen zu feiern, dass wir Zuversicht aus dem Glauben haben dürften. Das sei die Botschaft Jesu: Entgegen dem Buchtitel „Staat ohne Gott“ können wir Vertrauen, das Gott uns in allem trägt und hält, auch in „nervösen Zeiten“ des Unfriedens, vieler Krisen und materieller Unsicherheit, in Zeiten in denen christliche Werte, „alte Gewissheiten“ sich in vielfältiger Weise auflösen.</p><p>Bieber beklagte hier unter anderem die alarmierend zunehmende Christenverfolgung weltweit, Reduzierung des Religionsunterrichts, mangelnde religiöse Erziehung und Praxis, schwindende Bedeutung religiöser Feiertage und Glaubensfeste bis hin zu einer neuen Bewertung des Schutzes des menschlichen Lebens an seinem Anfang und an seinem Ende.</p><p>„Staat ohne Gott? – Nein, denn ohne Gott ist kein Staat zu machen!“ – so Biebers Fazit. Auch den verstorbenen Papst Benedikt XVI zitierte er dazu: Auch in der gerechtesten Gesellschaft werde es materielle und menschliche Not geben, die Lösung liege nicht im Versorgungsstaat. Der Mensch brauche persönliche menschliche Zuwendung, die zum spezifischen Profil kirchlicher Hilfstätigkeit gehöre. Unmittelbare Nächstenliebe und Caritas blieben immer notwendig. Dieser Aufgabe widmet sich in Bürgstadt u.a. der Sozialfonds der Sebastianus-Bruderschaft.</p><p>Zusammen mit Bieber zelebrierten Diakon Florian Grimm (PG Lumen Christi) und Diakon Friedhelm Bundschuh (Bürgstadt) den Festgottesdienst, musikalisch gestaltet durch Michael Endres aus Kleinheubach an der Orgel. Am Ende des Hochamts wurde die Staute des Hl. Sebastian von der Freiwilligen Feuerwehr beim feierlichen Umgang durch das Gotteshaus getragen.</p><p><strong>20 neue Mitglieder für die Sebastianus-Bruderschaft in Bürgstadt</strong></p><p>Nach den Einschränkungen in den zwei vorangegangenen Jahren konnten die Feierlichkeiten zum Sebastianusfest in diesem Jahr wieder in der gewohnten Form stattfinden. Am Montagabend zelebrierte Pfr. Jan Kölbel mit Diakon Friedhelm Bundschuh den Gottesdienst mit der Aufnahme der 20 neuen Mitglieder. Pfarrer Kölbel wertete es als schönes Zeichen der Zukunft und der Hoffnung, dass in diesem Jahr 9 Jugendliche und 11 Erwachsene aufgenommen werden konnten. Gerade liegt es nicht im Trend, so Kölbel, dass man sich einer so altehrwürdigen kirchlichen Gruppierung anschließt. So wie es für Sebastianus damals eine Herausforderung war, als Soldat der Prätorianergarde des Kaisers sich zum Glauben zu bekennen, so ist es heute eine Challenge für die neu Aufgenommenen, sich als Kirchenmitglied auch vor anderen zu outen. Gemeinsam sprachen die neuen Mitglieder das Aufnahmegebet, am Ende des Gottesdienstes erteilte Pfr. Kölbel den allgemeinen Segen und den Einzelsegen für die neu Aufgenommen mit der Sebastianus – Reliquie.</p><p>Im Anschluss an den Gottesdienst kamen ca. 80 Mitglieder zur Bruderschaftsversammlung in den Pfarrsaal. Der Brudermeister erinnerte nochmals an die 37 Verstorbenen des letzten Jahres, für die am Abend zuvor bereits in der Andacht gebetet worden war. Auch an die Kranken wurde gedacht, 75 traditionelle Bruderbrezen wurden bereits an sie verteilt.</p><p>Als Schatzmeister der Bruderschaft berichtete Willibald Schmalbach, wo seit der letzten Versammlung im Jahr 2020 konkret Hilfe geleistet wurde und dankte allen Spendern. Über 18.900 € waren seitdem als Spende eingegangen, gleichzeitig wurden über 13.600 € an Hilfen ausgegeben.</p><p>Groh, der nach dem Wegzug von Günther Meisenzahl komissarischer Geschäftsführer war, wurde per Akklamation nun offiziell in dem Amt bestätigt. 2 Personen wurde für ihre langjährige ehrenamtliche Mitarbeit in der Pfarrgemeinde gedankt. Anette Grimm für ihr Engagement im Frauenbund und speziell für ihre Sorge um die Pfarrsaal-Küche und Alfred Trabert für seine Mitarbeit bei „Essen auf Rädern“, wo er über die Jahre wohl ca. 10.000 Essen verteilt hatte. Pfarrer Kölbel schloss sich dem Dank an, er dankte auch dem Brudermeister für seine Überzeugungsarbeit und sein Engagement beim Werben um neue Mitglieder.</p><p>Pfr. Kölbel gab anschließend in einem kurzen Vortrag zum Dauerreizthema Kirchensteuer und Kirchgeld einen Überblick über das Entstehen dieses Steuersystems, begründet in der Säkularisation, der Verstaatlichung der Kirchengüter im Jahr 1803. Während sich heute weltweit die meisten Ortskirchen durch Spenden und freiwillige Abgaben finanzieren, ist das deutsche Kirchensteuersystem über Staatsverträge, sog. Konkordate geregelt. 2022 flossen ca. 16% der Kirchensteuer im Bistum Würzburg in Bildung und Kultur, ca. 10% über die Caritas in Kindergärten, Sozialstationen und Beratungsdienste, kommen so der Allgemeinheit zu Gute unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Kirche.</p><p>Bei einem guten Schoppen und frischen Brezeln ließ man den Abend gemütlich ausklingen.</p>]]></content:encoded><category>PG St. Martin Miltenberg-Bürgstadt (nicht löschen!)</category><category>Sebastianus-Bruderschaft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61006</guid><pubDate>Mon, 24 Jan 2022 15:27:00 +0100</pubDate><title>Sebastianus Bruderschaft 2022</title><link>https://pg-st-martin-miltenberg-buergstadt.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/sebastianus-bruderschaft-2022/</link><description>Christliches Leben heute nach dem Vorbild des heiligen Sebastian</description><content:encoded><![CDATA[<p>Trotz noch bestehender Einschränkungen konnte in diesem Jahr das Fest des hl. Sebastian in Bürgstadt wieder feierlich begangen werden.</p><p>Das Hochamt am Sonntag, 23. Januar, zelebrierte Pfarrer i. R. Albrecht Kleinhenz. In seiner Festpredigt fragte er ausgehend von der 2. Lesung, in der Paulus die Korinther als Heilige bezeichnet, was es eigentlich heiße, Heilige im Sinne Jesu Christi zu sein. Heilige seien zunächst alle Getauften, die sich bemühen, „zu beten, zu glauben und in christlicher Liebe zu leben.“ Dabei gehe es auch um den christlichen Umgang miteinander. Es gehöre aber ebenso dazu, mit unseren Stärken und Schwächen zu Jesus Christus zu kommen und sie mit ihm zu besprechen. Dies könne allein geschehen, mit der Familie oder mit einem Priester, „der uns dabei mit Gottes Gnade und Hilfe weiterhelfen kann“. Der hl. Sebastian sei ein Freund Jesu gewesen, habe konsequent aus der Liebe Jesu im Alltag gelebt und eine sehr gute Beziehung zu ihm gehabt. In der Christenverfolgung habe er seinen Glauben konsequent bezeigt und sein Knie nicht vor dem Kaiser, sondern nur vor Gott gebeugt. Abschließend appellierte Pfarrer Kleinhenz deshalb an die Gläubigen, sich zu fragen, vor welchen Götzen wir unser Knie beugen, wie wir leben und unseren Reichtum mit den ärmeren Schwestern und Brüdern teilen. Hierbei verwies er auf den 2015 gegründeten „Sozialfonds St. Sebastian“. Statt des traditionellen Umgangs mit der Figur des hl. Sebastian fand eine kurze eucharistische Anbetung statt.</p><p>In der abendlichen Festandacht wurde der 36 im vergangenen Jahr in Bürgstadt und auswärts verstorbenenBruderschafts-mitglieder gedacht, die Brudermeister Michael Schmitt namentlich verlas.</p><p>Am Brudermontag, 24. Januar, konnten unter der bewährten Organisation von Juliane Reichert wieder etwa 70 Bruderbrezen kranken und alten Mitgliedern an die Haustür bzw. in die Altenheime von Miltenberg, Freudenberg und Amorbach gebracht werden.</p><p>In seiner Predigt in der Abendmesse erinnerte Präses Pfarrer Jan Kölbel daran, dass die Bruderschaft eine Gemeinschaft des Gebets und der gegenseitigen Unterstützung sei, die auch lange verstorbene und weit entfernt lebende Mitglieder verbinde. Anschließend konnte er mit dem Brudermeister die erfreuliche Anzahl von 24 neuen Mitgliedern (19 Jugendliche und 5 Erwachsene) aufnehmen. Statt des üblichen Handschlags erhielten sie corona-konform den Einzelsegen mit der Reliquie des hl. Sebastian. Die übliche Bruderschaftsversammlung musste nochmals entfallen.</p><p>Markus Schmitt</p>]]></content:encoded><category>PG St. Martin Miltenberg-Bürgstadt (nicht löschen!)</category><category>Sebastianus-Bruderschaft</category></item></channel></rss>