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Schutz und Orientierung durch die Gottesmutter

Weltweit feiere die Christenheit heute den Tag „Josef der Arbeiter“ – wir in Bayern feierten unsere „Patrona Bavariae“, Maria Schutzfrau von Bayern, sagte Pfarrvikar Ninh zur Begrüßung der Gläubigen am 01.05.26 in der Laurentiuskapelle.

Der schöne Marienmonat Mai habe angefangen, wie es Kantorin Barbara Zeitner und Kirchenmusiker Michael Bailer soeben musikalisch zum Ausdruck gebracht hätten. Wir blickten auf die Frau, die uns den größten Schutz überhaupt mitgebracht habe, nämlich ihren Sohn Jesus. Sie wolle den Menschen nicht nur den Schutz Jesu bringen, sondern sie auf Jesus ausrichten. Im Evangelium würden wir hören, dass Maria vieles im Blick habe.

In seiner Predigt nahm Pfarrvikar Ninh auf ein Gespräch aus dem Film „Erkan und Stefan gegen die Mächte der Finsternis“ Bezug. Die beiden Protagonisten würden ihr „brutales Zentrum – da wo alle Kräfte zusammentreffen, die Mitte“ suchen. Stefan nenne hierbei den Marienplatz. Das Niveau des Films sei nicht sehr hoch, doch die Erkenntnis von Stefan sehr zutreffend. Wer in München durch die Innenstadt gehe, komme an der Mariensäule nicht vorbei. Die Gottesmutter in goldenem Gewand begrüße alle. Früher als es die Umgehungsautobahnen nicht gegeben habe, habe der Weg nach Süden stets an der Patrona Bavariae vorbei geführt. Die Mariensäule sei der Mittelpunkt der Landeshauptstadt; von ihr aus würden alle Wege in Bayern gemessen.

Die Mutter Jesu erscheine im Evangelium von der Hochzeit zu Kana als eine, die den Wunsch habe, dass es den Menschen gut gehe. Wie eine gute Mutter sei sie darauf bedacht, dass alle genügend zum Leben hätten, dass sie ein gutes Leben führten. Sie möchte, dass jeder ein schönes Fest in Erinnerung behalte. Der Weg an der Mariensäule vorbei zum Urlaub in den Süden dürfe nicht zum Bild für den eigenen christlichen Glauben werden. Wer äußerlich oder innerlich an der Gottesmutter vorbei gehe, verpasse auch die Begegnung mit ihrem Sohn Jesus und somit die Abzweigung zu einem guten, einem erfüllten Leben. Wer zu ihr aufschaue, mache nichts falsch. Wer sie als Orientierung suche, der finde seinen Weg. Wo Maria sei, sei der Weg zu Jesus nicht mehr weit.

Er kenne Mitchristen, die bei einem Spaziergang in der Flur an einer Marienfigur oder einem Marterle kurz innehielten und ein Gebet sprächen. Maria sage zu uns allen: „Was Jesus euch sagt, das tut.“ Dies sei ihr einziger und größter Wunsch: Dass wir unser Leben liebevoll in die Hände des Sohnes Gottes gäben und uns von ihm führen ließen. Alle, die ein Marienbild oder eine Marienfigur gestiftet hätten, seien von dem Wunsch beseelt gewesen, dass die Gottesmutter uns beschützen und zu einem Leben mit Jesus führen möge. Stefan habe es erkannt: Der Marienplatz sei die Mitte des Universums. Dort sei Maria, die auf ihren Armen Jesus zu uns trage.

Pfarrvikar Ninh bedankte sich für die musikalische Gestaltung, den Kirchenschmuck und beim Mesner für das Läuten durch Muskelkraft. Er wünschte allen den Schutz der Gottesmutter Maria.

Nina Reuling