Letztlich zeigt jeder Mensch zeigt auf seine persönliche Weise, wie er leiben und geliebt werden will.
Höhepunkt ignatianischer Exerzitien ist die Betrachtung zur Erlangung der Liebe.
Ignatius von Loyola (Begründer der Exerzitien) vergleicht dieses gegenseitige Empfangen und Geben, das miteinander teilen und aneinander Anteil haben mit der Beziehung eines Liebespaares: „Die Liebe besteht in der Mitteilung von beiden Seiten her, d.h. dass der Liebende dem Geliebten gibt und mitteilt, was er hat..."
Es geht in der 4. Woche nicht um eine Art Dokumentation einer Beziehung, sondern
darum, dass die großzügige Güte Gottes, seine Zuneigung emotional zu spüren und zu genießen. Mich in seine Gemeinschaft aufnehmen und mitnehmen zu lassen.
Wer die Erfahrung gemacht hat, angenommen zu sein, möchte darauf selber antworten können. Dieser persönlichen Antwort auf das Liebesgeschenk Gottes kann die Frage zu Grunde liegen, was mein Lebensmotto, mein Lebenszweck sein könnte.
Das geistliche Motto der 4. Woche lautet demzufolge „Sich trauen und vertrauen":
1. Das richtige Tun
2. Ein Mensch für andere
3. Jesus herausfordern
4. Großzügig sein
5. Wochenrückblick
„ Jesus, ich vertraue dir. Du hast Antworten auf meine Fragen, du bist die Kraft, die mich trägt, du gibst mir Mut, das Richtige zu tun. Gott, ich glaube. Hilf meinem Kleinglauben. Sei du die Mitte meines Lebens und segne mich – segne uns: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“