Den ganzen Tag hindurch gab es die Möglichkeit, vor dem ausgesetzten Allerheiligsten
zu beten. Dabei war das Angebot an Gebetsformen vielfältig. Neben den klassischen Betstunden gab es zur Mittagszeit eine Stunde in Ruhe und von 16.00 bis 18.00 Uhr wurden modernere Formen angeboten.
Die Betstunde zum Thema „Schöpfung“ war ein Wechsel aus den Gebeten einer klassischen Andacht und frei formulierten Gedanken zum Thema. Dabei wurden auch die Malereien an den Wänden in die Überlegungen zur Schöpfung, zur Mitwirkung des Menschen und zum Sinn des menschlichen Daseins mit einbezogen. Aber auch die Frage nach der Rolle Gottes in einer Welt, die wir physikalisch gut erklären können, kam nicht zu kurz. In stillen, musikalisch umrahmten Momenten konnte man über solche Fragen reflektieren und die altehrwürdige Stimmung der Kapelle genießen. Etwas fremd klang zum Schluss Louis Armstrong aus dem Lautsprecher, der daran erinnerte, „what a wonderful world“ das doch ist, in der wir leben.
Text: Christoph Reichert
Jesus, der Weg, die Wahrheit und das Leben - Eine moderne Anbetungsstunde
Zugrunde liegt die Filmserie „Chosen“ über das Leben Jesu aus dem Blickwinkel seiner Mitmenschen. Der Inhalt des biblische Textes aus Johannes 14,1-12 wird mit Szenen aus dem Film (Bergpredigt, Jakobsbrunnen, Aussendung der Jünger) erklärt. Was will Jesus von seinen Jüngern, was will er von uns? Was sind seine Kernbotschaften zu Glaube, konsequentem christlichem Handeln, dem Umgang miteinander. Die Zweifel der Jünger können wir gut nachvollziehen. Sie sehen ähnlich ungläubig wie wir auf Jesus und fassen dennoch Vertrauen. Die Kernbotschaft: Habe Vertrauen auf Gott, dann steht er dir bei, auch in dunklen Stunden. In meditativem Gebet formulieren die Teilnehmer eigene Fürbitten, die in den abschließenden Gottesdienst aufgenommen werden.
Text: Anfrid Reysen
Im Gottesdienst mit sakramentalem Segen zum Abschluss der Ewigen Anbetung dankte Pfarrer Kleinhenz für die Vorbereitung der Gebeststunden, den Vorbetern und allen, die sich die Zeit genommen hatten die Gebetsstunden zu besuchen. Sein besonderer Dank galt auch dem Team, das für den prächtigen Blumenschmuck gesorgt hatte.




