Die Kollekte komme der Pfingstaktion Renovabis unter dem Leitwort „zusammen_wachsen. damit Europa menschlich bleibt“ zugute und diene dazu, mit der Kirche in Osteuropa zusammenzuwachsen. Beteten wir nun um Zusammenhalt, Liebe sowie um das Erbarmen Jesu Christi.
Diakon Florian Grimm verkündete das Evangelium nach Johannes, in dem Jesus den Jüngern am Pfingsttag erscheint. Pfarrer Kleinhenz fragte die Gläubigen in seiner Predigt, wie sie sich den Hl. Geist vorstellen bzw. ihn ihren Kindern erklären würden. Im Familiengottesdienst gestern in Bürgstadt hätte er die Kinder nach den sieben Gaben des Hl. Geistes gefragt. Die Kinder hätten Geschenke dabei gehabt, die mit den Gaben des Hl. Geistes beschriftet gewesen seien. Um diese Gaben (Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit, Gottesfurcht) beteten wir später in den Fürbitten. Im Evangelium würden wir erfahren, dass die Jünger sich aus Angst eingeschlossen hätten. Jesus komme zu ihnen und spreche ihnen seinen Frieden zu. Er hauche sie an und lasse sie den Hl. Geist, den Geist der Liebe, empfangen. Danach beauftrage er sie, hinaus in die Welt zu gehen und die Frohe Botschaft von seiner Auferstehung zu verkünden. Der Hl. Geist verwandele die ängstlichen Jünger und mache sie zu Glaubenszeugen. Auch uns sei in Taufe und Firmung der Geist der Liebe Jesu Christi geschenkt. Wir sollten uns fragen, wie beseelt wir von diesem Geist, dort wo wir lebten, d.h. in unseren Familien, in Vereinen, bei der Arbeit oder in der Kirche sprechen und ob wir aus ihm handeln würden. Wir sollten uns öffnen für den mutmachenden und hoffnungsstiftenden Geist Gottes. Dabei gelte es, mehr mit dem Herzen als mit dem Verstand zu reden.
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Kölbel für die vielen Gebete und die guten Wünsche, die ihn nach seinem Schlaganfall erreicht hätten. Ein besonderer Dank gehe an sein Team und an diejenigen, die eingesprungen seien, um in den letzten 50 Tagen das meiste möglich zu machen. Er habe viele Schutzengel gehabt und es gehe ihm den Umständen entsprechend gut. Im Dienst sei er noch nicht und es würde noch dauern, bis er wieder Gottesdienste feiern könne. Für dienstliche Angelegenheiten könne man sich an das Pfarrbüro wenden. Er wünsche allen ein frohes und gesegnetes Pfingstfest. Beim Kirchencafé im Anschluss stehe er gerne für Gespräche zur Verfügung. Pfarrer Kleinhenz wünschte Pfarrer Kölbel weiterhin gute Genesung und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen der Messfeier beigetragen hatten, besonders bei der Schola Cantorum (Ltg. Michael Bailer).
Wir freuen uns sehr, unseren Pfarrer wieder bei uns zu haben und bitten Gott um seinen Segen für dessen weitere Genesung!
Nina Reuling / Bilder: Martin Winkler








